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Teneriffa - Teil 2

Von Alcalá ging es nach Puerto de la Cruz. Und was soll ich sagen!? Da war es dann so richtig touristisch! Ich habe mehr Deutsch und Englisch gehört als Spanisch :) Der Ort an sich ist ganz nett. Er liegt direkt am Meer und man hat fast immer einen guten Blick auf den Teide. Als ich dort war, waren die Wellen richtig krass! So heftig, dass teilweise das Schwimmen im Meer verboten war. Zudem gibt es in Puerto de la Cruz ziemlich coole Streetart.

Zum Glück ging es meinem verletztem Fuß wieder besser und ich konnte eine kleine Wanderung zur Playa El Bollulo machen, einem kleinen schwarzen Sandstrand. Der Weg war richtig schön. Es ging immer die Küste entlang, durch riesige Bananenplantagen durch und hier und da ließen sich auch ein paar Eidechsen blicken.

Auch hier waren die Wellen recht hoch, aber ich konnte kurz im Meer abtauchen. Schwimmen kann man bei den Wellen nicht wirklich, aber die Abkühlung hat gut getan und die hohen Wellen haben Spaß gemacht!

Zurück in Santa Cruz de Tenerife gab es dann noch zwei richtig coole Wander-Highlights! Zum einen direkt in der Stadt die Altura di Paso Alto, ein knapp 300 Meter hoher Berg/ Hügel :) im Stadtteil La Álegria. Es ging zuerst etliche Treppen durch die süßen bunten Häuser durch und dann auf einem Wanderweg auf den "Gipfel". Begegnet ist mir da überhaupt niemand und die Aussicht auf den Hafen, die Stadt und die Küste war richtig schön!

Bevor es am Ende meines Teneriffa-Aufenhalts in den Teide-Nationalpark ging, verbrachte ich noch einmal ein bisschen Zeit in Santa Cruz. Ende November war es da schon ganz schön weihnachtlich. Also die Temperaturen nicht, aber die Weihnachtsdekoration und -beleuchtung :)

Das eigentliche Highlight gab es dann am Tag vor meiner Abreise: Eine Wanderung im Teide-Nationalpark. Der Vulkan Teide ist mit 3715 Metern der höchste Berg Spaniens und wirklich beeindruckend. Ich hätte auch gerne die Wanderung auf den Gipfel gemacht, aber auf eine geführte Tour und/ oder Seilbahn hatte ich keine Lust und alleine habe ich mir die Tour (wenn dann wollte ich zum Sonnenaufgang am Gipfel sein) nicht zugetraut. Vielleicht ergibt sich bald noch mal eine Gelegenheit. Wer weiß.

Nach ein bisschen Internet-Recherche stieß ich dann auf eine Wanderung bei den Roques de García, einer Felsformation unterhalb des Teide auf 2244 Metern. Alleine war ich da definitiv nicht, aber zum Glück hat es sich ganz gut verteilt und die Wanderung und vor allem die Ausblicke waren fantastisch! Definitiv also mein persönliches Teneriffa-Highlight!

Die Dimensionen bzw. die wahnsinnige Größe der Felsen und des Vulkans kommen auf den Fotos leider gar nicht so rüber. Da braucht man manchmal tatsächlich ein paar Menschen, die durch das Bild laufen, um eine Ahnung zu bekommen, wie riesig das alles ist!

Nach zwei Wochen machte ich mich dann auf den Weg zurück nach Sevilla. Diesmal nicht mit der Fähre, sondern in gut zwei Stunden mit dem Flieger. Und auch von ganz oben gab es noch mal einen richtig coolen Blick auf den Teide!

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