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Winter Wonderland

Letztes Jahr um diese Zeit war ich im neuseeländischen Sommer. Und ja, ich habe immer noch Fernweh. Nicht ständig, aber immer wieder mal. Manchmal laufe ich hier durch den Schnee und stelle mir vor, ich würde am Strand durch den Sand laufen... Das hilft ein bisschen :)

 

Und dann gibt es wieder Momente, in denen alles gut ist. Der Schnee glitzert in der Sonne, am Boden entdeckt man kleine Eiskristalle und alles ist so ruhig und friedlich. Man kann auch im Winter kleine Wanderungen machen, in der Sonne sitzen und den Moment genießen. Wie gesagt: ALLES IST GUT.

Manchmal frage ich mich schon, warum ich gerade hier in den Bergen gelandet bin. Der Winter war noch nie meine liebste Jahreszeit. Ich mag weder Kälte noch Schnee besonders. Und trotdzem bin ich jetzt hier und glaube fest daran, dass das alles so sein soll. Außerdem weiß ich ja, dass das nur äußere Umstände sind. Und die entscheiden nicht darüber, ob ich glücklich bin oder nicht. Hinzu kommt, dass ich die äußeren Umstände ändern kann. Keine Ahnung, von wem der Spruch stammt, aber: Ich bin kein Baum. Ich bin nicht festgewachsen. Ich kann mich bewegen und das ist gut so!

 

Wenn ich eine Sache auf meiner Reise gelernt habe, dann, dass uns äußere Umstände (auf Dauer) nicht glücklich machen. Da kann ich am schönsten Traumstrand sitzen und todunglücklich sein (aus welchen Gründen auch immer). Oder ich laufe hier bei Schneeregen durch die Straßen und muss grinsen, weil das Leben einfach schön ist!

 

Was - zumindest mir - immer ein Lächeln ins Gesicht zaubert: Sonnenaufgänge und Sonnenuntergänge. Die gibt es überall auf der Welt und sie sind immer schön...

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