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Ostküste

Ich muss gestehen, dass es mir ziemlich schwerfällt, meine Islandfotos "anständig" zu gliedern und passend dazu zu schreiben. Wir haben in den zwei Wochen einfach soooo viel gesehen! Damit meine ich keine riesigen "Highlights", sondern eher die vielen kleinen Dinge, die wir oft am Wegesrand entdeckt haben. Auch wenn es abgedroschen klingt: Der Weg ist das Ziel :) Und in Island passt das ganz besonders. 

 

Vom Gletschersee fuhren wir weiter die Küste entlang nach Djúpivogur, ein süßes Städtchen, direkt am Meer gelegen. "Städtchen" in Island bedeutet übrigens, dass hier circa 450 Menschen leben :) 

Die Ringstraße ist wirklich sehr gut ausgebaut und das Fahren ist super entspannt. Anders sieht es aus, wenn man die "Hauptstraße" verlässt. So geschehen, als wir von der Küstestraße abfuhren, um über den Öxi-Pass weiterzufahren. Die gesamte Strecke ist eine Schotterpiste, die mehr oder weniger gut zu befahren ist. Umso schöner waren aber die Ausblicke... Typisch Island war Natur pur angesagt: Wasserfälle und Schafe am Wegesrand.

Um nach Seydisfjördur zu kommen, ging es dann noch einmal über einen Pass. Diesmal mit Eis und Schnee. In dem Moment realisierten wir dann auch, dass uns wieder eine ziemlich kalte Nacht im Dachzelt bevorstand.

In Seydisfjördur war verhältnismäßig viel los, was vor allem daran liegt, dass von hier die einzige Autofähre nach Deutschland ablegt - über die Faröer und Dänemark.

Obwohl es auch tagsüber ziemlich kalt war, machten wir uns auf zum See Lagarfljót, um dort in der Nähe zum Hengifoss-Wasserfall zu wandern. Trotz Wind und Kälte war es eine schöne Wanderung, vor allem als die Sonne ein bisschen rauskam.