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Ab in den Süden...

Auf dem Weg Richtung Süden wurde ich ein bisschen "ausgebremst". Denn auf meiner Wanderung zu einem Wasserfall, stolperte ich blöd über eine Wurzel und schlug mir ziemlich heftig das Knie auf. Was zuerst nur wie eine üble Schürfwunde aussah, entpuppte sich dann am nächsten Tag doch als recht heftige Prellung, die sehr schmerzhaft war.

Wie gesagt: Die Schmerzen kamen erst so richtig am nächsten Tag. Deshalb ging es nach einer kleinen Pause in Greymouth auch direkt noch los zu einer anderen Wanderung. Das Wetter war einfach zu gut! Das wollte ich unbedingt ausnutzen. Und um es mit den Worten eines Neuseeländers zu sagen, der mich in der Stadt auf die Verletzung angesprochen hat: "Could be worse." Ja, in der Tag. Könnte viel schlimmer sein.

 

So machte ich mich also auf den Weg zum Point Elisabeth, einem Aussichtspunkt an der Westküste. 

Die nächsten Tage musste ich dann eher unfreiwillig ein bisschen langsamer machen. Da das Wetter eh wechselhaft war, passte das ganz gut... Hokitika Gorge konnte ich aber auf keinen Fall "auslassen". War aber zum Glück eh nur ein kurzer Spaziergang und auch mit verletztem Knie gut machbar.

Auch wenn die Fotos es vermuten lassen, ich war leider nicht alleine dort. Man merkt hier auf der Südinsel schon sehr extrem, dass Hochsaison ist... 

Ein bisschen Ruhe und Einsamkeit habe ich dann aber doch noch gefunden. Zuerst auf dem Weg zum Lake Kaniere, dann am See direkt und sogar in Hokitika.