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Lost in Panama

Nachdem ich von Deutschland aus nur die ersten drei Nächte in Panama gebucht hatte, stellte sich natürlich die Frage, wo es als nächstes hingehen sollte. Im Gegensatz zu meinen sonstigen Reisen hatte ich mich diesmal nicht wirklich eingelesen. Eigentlich fiel die Wahl ja eher zufällig auf Panama, weil der Flug recht günstig war und ich von dort aus nach Costa Rica und vor allem nach Nicaragua reisen konnte. Soweit der (nicht vorhandene) Plan. Hinzu kam, dass das Wetter (typisch Regenzeit) nicht so prickelnd war: Schwül-heiß und ab mittags Regen. Wohin also? Letztlich fiel die Wahl auf Santa Catalina, einem - laut Reiseführer - kleinem Surfer-Dorf an der Pazifikküste. So richtig wohl habe ich mich da allerdings nicht gefühlt. Also nur kurz eine Runde im Meer schwimmen und am nächste Tag weiter ins panamaische Hochland, nach Boquete. Dort wurde ich - wer hätte es gedacht - von Nieselregen empfangen, machte mich aber trotzdem auf eine kleine Erkundungstour. Grün, grüner, Boquete - trifft es wohl ganz gut. Und nachdem ich dann auch tatsächlich noch ein bisschen Glück mit dem Wetter hatte, konnte ich noch besser verstehen, warum sich so viele Rentner Boquete als "Alterssitz" aussuchen. Meine kleine Wanderung am Fluss Caldera entlang war total schön, teilweise mit Blick auf den Vulkan Barú und einfach alles so herrlich grün und diese Ruhe... Hinzu kommt, dass die Panamaer dort besonders freundlich waren. Ich habe selten so nette Menschen erlebt! Boquete war somit definitiv mein erstes kleines Reise-Highlight und ich habe ich nach den zwei Tagen ein bisschen weniger "lost" gefühlt. 


Ein paar Eindrücke von Santa Catalina:


Liebe auf den zweiten Blick - Boquete: